Archiv der Kategorie: Allgemein

Wichtige Änderungen auf der Webseite wegen der Datenschutzrichtlinie 2018

Meine Webseite www.joergschaaf.de ist ein Blog. Ich mochte die Möglichkeit Kommentare zu empfangen und mir gefiel es, dass Leute meinen Blog abonnieren konnten. Mit der neuen Datenschutzverordnung konnte ich mich bisher nicht intensiv genug beschäftigen. Der letzte Stand meiner Seite war aber datenschutzrechtlich anfechtbar. So gab es zum Beispiel während der Registrierung keinerlei Hinweise darauf, dass email Adressen gespeichert werden oder wie man diese wieder entfernen und löschen lassen kann. Diese Ergänzungen meiner Webseite hinzuzufügen kostet mir im Moment zu viel Zeit, die ich nicht entbehren kann. Aus diesem Grund habe ich als kleine Hauruck Lösung alle bisherigen registrierten email Adressen gelöscht und die Registrierungsmöglichkeit abgeschaltet. Aus gleichem Grunde habe ich den Online Shop aufgelöst und auch die dortigen Adressen gelöscht. Lizenzen für die Spectralis-Sample Libraries kann man daher zur Zeit nur per email oder telefonisch anfragen.

Meine Social Media buttons waren schon immer per default abgeschaltet. Ein Auswerten durch Facebook, Google, Instagram etc. war von daher auf meiner Webseite nur nach bewusstem Aktivieren der Schaltflächen möglich – bin ich doch selbst jemand, der das tracking von den Plattformen hasst.

Ich hoffe, ich habe damit dem neuen Datenschutzabkommen Rechnung getragen.

Änderungen seit Anfang Mai:
SSL aktiviert
Datenbank „User“ gelöscht.
Datenbank Shop gelöscht.
Registrierungsmenü gelöscht.
Datenschutzerklärung hat eigenen, immer sichtbaren Link erhalten.

Sollte sich jemand weiterhin registrieren wollen, um Updates zu erhalten oder Kommentare posten zu können, bitte ich um eine email zur Registrierung. Ich verarbeite die Registrierung dann persönlich, weise auf die Speicherung hin und erkläre die Möglichkeit der Löschung.

ELKA X30 Frontseite

Neuzugang im Studio – eine Elka X30 Orgel

Ich gebe es zu. Ich mag den Sound von String Ensembles. Sie lassen sich so schön unkompliziert im Mix platzieren, tragen nicht dick auf und klingen stets spacig und lebendig. Aufgrund ihres reichhaltigen Oberton-Angebots eignen sie sich auch perfekt zum Filtern, als Carrier für Vocoder etc. Nicht ohne Grund sind die meisten Vintage Instrumente ziemlich teuer. Einer der bekanntesten Vertreter ist sicherlich das Solina String Ensemble beziehungsweise sein großer Bruder, der Solina String Synthesizer. Dieser besitzt neben dem String Ensemble noch einige monophone Solo-Sounds. Aktuell ist auf Ebay einer mit knapp 3000 Euro gelistet. OK – ich mag den Sound sehr, aber 3000 Euro sind doch etwas teuer.
Diese 70er Jahre String-Ensembles haben neben dem recht hohen Preis noch einen weiteren Nachteil. Die MIDI Schnittstelle war zu dieser Zeit schlicht noch nicht erfunden. Einspielen und Quantisieren im Rechner ist mit diesen Instrumenten also nicht möglich.

Diese String-Ensembles gefielen in den Siebzigeren nicht nur den Vertretern der Rock- und Popmusik. Auch bei den Alleinunterhaltern waren die Flächenleger beliebt. So erhielten String-Ensembles Einzug im Orgel Sektor. Jean Michel Jarre ist einer der bekanntesten Verteter damaliger Musiker, die ihren „Synthesizer“ Sound in nicht unerheblichem Umfang „Elektronenorgeln“ zu verdanken hatten. Die von bekannten Musikern benannten Exemplare sind meist ebenfalls recht teuer. Die entscheidenden Baugruppen für den typischen String-Ensemble Sound sind aber in vielen Orgeln zu finden. Diese Perlen sind meistens fast schon unverschämt billig. Ein besonders großzügig ausgestattetes Exemplar habe ich nun für 100.- Euro gekauft – eine ELKA X30. Diese zweimanualige Orgel ist transportabel ausgelegt, kam komplett mit Case, Basspedal und Schweller und hat neben dem typischen String-Ensemble auch eine sehr warm klingende Sinus-Orgel sowie einige Solo-Instrumente und polyphone Presets. Das beste ist aber die Kombination moderner Technik mit der analogen Tonerzeugung. Die Orgel hat MIDI und die ganzen Klangeinstellungen lassen sich in Registrierungs-Speichern ablegen. Falls Sie also über den Kauf eines Solina String Ensembles nachdenken, schauen sie lieber nach einer solchen Orgel. Zusammen mit etwas externem Effekt – in meinem Beispiel eine Radikal Technologies RT-1701 Multi FX Modul „EFFEXX“ – ist der pefekte Flächenleger ultragünstig zu haben. Hier gleich eine kleine Kostprobe:

Es gibt natürlich auch Schattenseiten. Ein solches Instrument braucht etwas Liebe und Pflege. So setzte meines schon nach ein paar Tagen fast komplett aus, so dass ich es öffnen musste.

Die gesamte Polysektion war ausgefallen. Bei diesen Orgeln gibt es in der Regel einen Top Octave Generator, der die 12 Halbtöne einer Oktave erzeugt. Über Frequenzteiler-Schaltungen werden anschließend die 12 Grundtöne oktavweise heruntergeteilt. Da die Orgel bis auf den polyphonen Teil noch komplett funktionierte, war mir schnell klar, wo ich den Fehler suchen muss. Der Top Octave Generator hat in der Orgel eine eigene Platine. Ich entfernte die Platine und reinigte die Kontaktzungen der Platine mit Alkohol. Siehe da – nach dem Einschieben der Platine und dem Einschalten war die Sektion wieder da.

Reparaturen: D-550 Display Reparatur/Austausch

Reparatur Roland D-550: Leuchtfolien vs. Display Tausch
In diesem Video lernen Sie zum einen, wie man die Display-Leuchtfolie des Original-Displays beim Roland D-550 auswechselt und zum anderen, wie Sie das Original Display gegen ein moderneres Äquivalent mit LED Hintergrundbeleuchtung austauschen.

Bitte beachten Sie – im Inneren des D-550 liegen bei nicht abgezogenen Netzstecker an manchen Komponenten 220 V an. Eine Berührung dieser Komponenten im laufenden Betrieb ist lebensgefährlich. Ziehen Sie den Stecker von daher immer ab, wenn Sie nicht gerade einen Funktionstest durchführen. Sollten Sie noch nie einen Lötkolben benutzt haben, kann ich den Umbau nicht empfehlen. Ich übernehme keinerlei Gewährleistung für den Erfolg einer nach dieser Anleitung durchgeführten Reparatur. Das Gerät kann bei fehlerhaftem Umbau zerstört werden! Wenn Sie sich die Reparatur nicht zutrauen, sollten Sie die Finger davon lassen.

Ersatz Leuchtfolien:
Link zum Anbieter der Leuchtfolien für Displays

Schrumpfschlauf Sortiment:
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Distanzhülsen zum Aufkleben auf Bedienplatinen-Rückseite:
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Gewinde-Distanzhülsen:
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Heißluftgebläse für Schrumpfschlauch:
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Widerstand 3.0 Ohm, 0,6 Watt
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Als Werkzeuge benötigen Sie einen
1.) Seitenschneider
2.) Geregelte Lötstation
3.) Philips Schraubendreher (Kreuzschlitz)
4.) Kombizange oder Schlüsselkasten mit 5.5mm 6-Kant Schlüssel
5.) Einen flachen Schraubenzieher oder eine Pinzette zu Hebeln, falls Sie die Leuchtfolie ersetzen möchten.
6.) Ein Werkzeug zum Entfernen der Isolierung.
7.) Helfende Hand:
Dieser Link führt zu diesem Produkt im Reichelt Online Shop.

Ich biete die komplette Reparatur auch als LED Display Umbau zum Fixpreis von 99.- Euro plus Versand an. In dem Preis sind alle Ersatzteile und mein Schmerzensgeld enthalten.

Gefiel Ihnen das Video? Dann abonnieren Sie doch meinen Kanal. Es entgeht Ihnen dann künftig kein Video mehr.

Auf Youtube abonnieren!

Die meisten Musik-Tracks in dem Video stammen von meinem Musik Album „Indiscreet“. Sie können auf meinem Bandcamp Profil das ganze Album zur Probe hören und natürlich auch kaufen:

 

Ironie und Sarkasmus in dem Video sind beabsichtigt und sollen das Geschehen auflockern und kurzweiliger erscheinen lassen, als es eigentlich ist 😉

The daily Schaaf 13: Formant & Delay & Reverb just for Fun

Just for fun – entered a little sequence into the Beatstep and triggered the Formant Modular Synth with that sequence. Sometimes it’s just fine to do something without a special aim. I won’t upload tracks like that onto the soundcloud platform from now on because soundcloud does not allow embedding the player anymore.

Habe mal zum Spaß den Formant eingeschaltet, eine kleine Sequenz in den Beatstep eingegeben und an den Knöppen herumgefummelt. Befreiend, einfach so in die Klangwelten einzutauchen, ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Ich werde Tracks dieser Art künftig nicht mehr auf Soundcloud hochladen, weil man deren Player nicht mehr extern einbinden kann.

Apple iOS 11 – Frust auf Raten

Habe gerade erfahren, dass mein Apple Tablet Rechner jetzt an einem Punkt angekommen ist, an dem keine Updates mehr erscheinen werden. Gerade im Hinblick auf die vielen Bugs, die dieser kleine Tablet Rechner noch immer hat, ist das wirklich eine ernüchternde Nachricht. Damit war es wohl das letzte Tablet aus diesem Hause, dass ich mir gekauft habe. So mancher fragt sich jetzt vielleicht: „Welche Bugs denn?“
Ich nenne einfach mal ein paar der schlimmsten, die mich mittlerweile ganz tierisch nerven:
 
1.) Manchmal möchte man in einem Text, einer email oder einem Forumsbeitrag eine Textpassage selektieren und kopieren, um sie als Zitat in eine Antwort zu setzen oder um seinen eigenen Text umzustrukturieren. Diese simple Anwendung funktioniert nicht mehr. Ausserdem erscheint aus irgendeinem Grund seit der aktuellen Version die praktische Funktion „ALLES“ nicht mehr, mit der man den kompletten Text selektieren konnte. So ist man auf das dämliche selektieren mit den beiden Selektions-Markern angewiesen, dass aber überhaupt nicht mehr funktioniert. Manchmal erscheint die Option „ALLES“ noch – aber ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich das erreichen kann.
 
2.) Viele Webseiten lassen sich nicht noch immer nicht anzeigen, ohne einen ständig mit „Seite musste neugeladen werden…“ Fehlermeldungen und ähnlichem Mist zu ärgern. Ich rede nicht von irgendwelchen völlig chaotischen Anfänger Seiten, sondern zum Beispiel von der spiegel.de Webseite. Da man aber über kurz oder lang auf so einem Tablet Computer ohnehin nur im Web surft oder emails beantwortet waren das im Grunde zwei der wirklich essentiellsten Funktionen auf so einem iPad. Ich habe zwar viele Musik Apps – aber wenn ich ehrlich bin, benutze ich keine davon langfristig. Meist schaue ich mir die Sachen nur kurz an und vergesse sie dann wieder. OK – das ist eine persönliche Kiste. Aber sie ist eben für mich entscheidend. Diese Fehler in Verbindung mit Spiegel.de hat mich die ganzen Jahre der Nutzung begleitet. Bei meinem damals gekauften iPad 1 war es noch schlimmer. Da stürzten die Browser einfach ab. Das war einer der Gründe, warum ich mir überhaupt das iPad 4 gekauft hatte. Hat nichts genutzt. Statt Absturz blanke Seiten und neu laden.
 
3.) In der letzten Zeit konnte ich nicht einmal mehr normale Texte in eine APP eintippen. Das führte auf meinem iPad 4 regelmäßig zu massiven Verzögerungen. Man tippt 6 Buchstaben bevor der erste davon überhaupt auf dem Tablet erscheint. Ein solches Verhalten ist absolut weit draußen. Erinnert mich an den allerersten Raspberry mit einer frühen Linux Version.
 
Vor ein paar Tagen habe ich mir mal ein wirklich billiges Android Phablet gekauft (Octacore Prozessor, 140 Euro, 32 GB Flash, erweiterbar mit SD um 128 MB), weil ich mal testen wollte, was die Konkurrenz so macht. Kann man mit so einem Phablet surfen? Kann man emails schreiben, Textpassagen kopieren oder die Spiegel Seite anschauen? Was soll ich sagen. Ja, man kann. Und wie! Beim Surfen stürzt nichts ab und natürlich kann man Textpassagen markieren und kopieren. Unglaublich – man kann sogar telefonieren damit!
 

Bei dem kostenlosen Android Mail Client „BlueMail“ brauche ich lediglich meine email Adresse und mein Passwort eingeben. Den Rest der Einrichtung erledigt BlueMail für mich – nach 2-3 Sekunden hatte ich schon eine Liste der emails im Phone. Das ganze nicht mit einem der bekannten und direkt unterstützten Provider wie web.de oder google.mail, sondern die email Konten meines Internet Paketes bei Strato. Bei meinem Apple Tablet Rechner muss ich die gesamten Anmeldedaten eingeben und länger warten – wenn es denn überhaupt beim ersten Anmeldeversuch funktionierte.

Der Mail Client von Apple war zuletzt häufig abgestürzt und das Löschen von mails hat einen an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht. Also auch runter damit. Unglaublich. Man kauft etwas und im Laufe der Zeit, kann man immer weniger damit anfangen. Nicht etwa wegen der Hardware. Nein. Wegen Software Bugs.

 
Im Android APP Shop fand ich ein lustiges Programm, mit dem ich mein Phablet als Fernsteuerung und Monitor für meine Canon DSLR einsetzen kann. Eine unglaubliche Arbeitserleichterung. So etwas hatte ich immer mal wieder für das Apple Tablet gesucht aber nie gefunden. Anstatt eines speziellen Kabels bestellte ich mir einen OTG fähigen HUB und konnte dann eine Maus, eine Tastatur und meine DSLR Kamera gleichzeitig an mein 140.- Euro Phablet anschließen. Der Hub kostete 7 Euro und hat noch ein paar Card Slots. Jetzt kann ich beim Erstellen von Videos ganz komfortabel scharf stellen, die Aufnahme starten, den Weißabgleich einstellen etc. Über Amazon habe ich mir noch ein 5m langes USB Kabel für 5 Euro bestellt, damit ich mich noch weiter von der Kamera weg positionieren kann.
Zur Zeit liest man überall, dass die iPads den Tablets so haushoch überlegen sein sollen. Vielleicht stimmt das ja sogar in Bezug auf Rechenleistung und Akku-Laufzeit – aber der praktische Einsatz für mich hat sich jetzt erledigt. Dropbox, iCloud, iTunes – alles nun vorbei. Dateibrowser auf und rüber kopieren. Fertig. Ich habe das alles lange Zeit toleriert. Aber dank iOS 11 und der Ankündigung, dass mein Tablet Rechner nicht mehr supported wird, bin ich jetzt draußen.
 
Ich könnte jetzt noch bei meinem Mac Mini weitermachen, der manchmal die Maus und die Tastatur am Hub nicht mehr findet. Als der sah, wie schnell die Maus am Phablet erkannt wurde, sah er zum ersten Mal peinlich berührt aus. Als ich mich kürzlich über die schlechte Soundqualität eines Videos von mir ärgerte und nach vielem Herumprobieren feststellen musste, dass das Video nur auf dem MAC unter Safari so beschissen klingt, wollte ich es nicht glauben.
Als ich kürzlich alle möglichen Songs neu bouncen musste, weil Logic beim schnellen Bouncen fehlerhaft rechnet, habe ich mir vorgenommen, wieder unter Windows mit Samplitude zu arbeiten und habe in diesem wunderbaren Programm eine CD gemastered – inclusive CD-Text, Marker etc. Das Programm ist mittlerweile über 10 Jahre alt. Ich werde mir da bei Gelegenheit mal die aktuelle Version besorgen.
 
Ich schreibe das alles aus einem Frust heraus. Ich habe das Gefühl, ausgerechnet dieses mal sehr angesehene Unternehmen wird gerade an die Wand gefahren. Das Heim der Kreativleute. Wirklich schade.
 

Auf meinem MAC Mini musste ich Klimmzüge machen, um iDVD zu installieren und zum Laufen zu bringen. iDVD hatte ich noch auf meinem iMAC. Auf dem Mac MINI ohne DVD Laufwerk, gibt es das nicht mehr. Im iTunes Shop gibt es das Programm ebenfalls nicht mehr. Ich habe mehrere ausprobiert, die im iTunes Store angeboten werden. Ergebnis? Es gibt kein Programm mehr zum vernünftigen Brennen von Film DVDs. Die Lösung von Apple gibt es nicht mehr, weil die Leute streamen sollen. Möglichst natürlich von Apple. Nur nutzt das dem Opa nichts, der nur einen DVD Player hat und dem man einfach mal einen Film brennen will, der im Fernsehen lief. Bis vor kurzem konnte ich iDVD auf meinem MAC Mini einsetzen. Ich kopierte die Library und das Programmpaket. Funktionierte sofort. Seit wann genau weiß ich nicht – aber seit ein paar Versionen läuft es nicht mehr. Das schlimme ist ja, dass das früher alles mal ging. Fragte mich mein Schwiegervater früher, ob ich mal eine DVD brennen kann, ging das. Heute muss ich passen, wenn ich das mit MAC OSX machen will. Wie bitte? Das kann doch nicht deren Ernst sein.

OK – ich könnte das ja noch immer auf dem iMAC machen, denkt der eine oder andere vielleicht. Aber die Gurke ist mittlerweile so veraltet, dass eigentlich gar kein Arbeiten mehr möglich ist. Zumindest nicht unter OSX. Geht man über Bootcamp in die Windows Partition, wird die Kiste wieder so schnell, wie man das bei der Ausstattung erwarten würde. MAC OSX sagt einem hingegen die ganze Zeit nur: „Kauf Dir einen neuen Rechner. Kauf Dir einen neuen Rechner!“. Wahrscheinlich werde ich demnächst einfach mal Linux dadrauf installieren. Dann kann ich den Rechner wieder für’s Büro nutzen.

Wirklich frustig das ganze. Es gibt nach wie vor tolle Programme für den Mac – wie zum Beispiel der Affinity Designer. Aber auch der wurde jüngst für Windows Rechner vorgestellt. Braucht man also dafür auch keinen MAC mehr. Zum Sample Editieren braucht man ebenfalls einen Windows Rechner.  Zwar gibt es Sound Forge mittlerweile für den MAC – aber den Sample LoopTuner gibt es nur in der PC Version. Das ist allerdings die wichtigste Funktion dieses Programms. Hat jemand Alternativvorschläge zur professionellen Looppunktbearbeitung? Ich kenne ehrlich gesagt nix.  Das letzte gute Programm zum Loopen auf dem MAC war Infinity für OS9.
 
Mit jedem Jahr gibt es mehr Gründe auszusteigen. Ich hoffe sehr, Apple bekommt nochmal die Kurve – sonst sehe ich schwarz. Das ist alles sehr schade. Ich war nie der Apple Fanboy sondern hatte mich damals ganz nüchtern dafür entschieden, wegen der weniger großen Anfälligkeit gegenüber Eindringlingen. Aber aus dem früheren Vorteil entwickelt sich immer mehr eine Benachteiligung.
 
So – ich hoffe, das liest jetzt niemand….
Indiscreet album cover

„Indiscreet“ wurde Album der Woche beim Internetradio modul303

Album der Woche # 37-2017 – “Indiscreet” by Jörg Schaaf

New album Indiscreet published at bandcamp.

I am happy to announce, that I published a new album at my bandcamp profile.

The daily Schaaf 10: Breaking the rulez with modular synths

This example shows the most important aspect of working with modular synths – breaking the rulez. In standard synthesizers you have basicly three different groups of modules: sound generators, sound shapers and modulators. In most cases they are connected in a fixed routing configuration. At a modular system, the routing is completely free and noone stops you from using a modulator as a sound source or an oscillator as a modulation source. In this example, I fed a LFO and the Gate output of a step sequencer as the sound source into the RT-451 filter for a rhythmic structure. I recorded two different rhythms with different tempos (breaking the rules II) and I fed the RT-311 swarm oscillator into the RT-451 filter in the third recording. Instead of using a complete voice structure with ADSRs and VCAs I simply controlled the volume of the oscillator with a fader on my mixing desk. All three recording tracks are processed with the new EFFEXX multi effect module RT-1701.

In diesem Beispiel geht es um den wichtigsten Aspekt bei der Arbeit mit Modularsynthesizern: Dem Brechen von Regeln. Bei Synthesizern kann man die einzelnen klangbestimmenden Module in drei Hauptgruppen unterteilen: Klangquellen, Klangveränderer und Modulatoren. Ferner ist sind die Verbindungen zwischen diesen Elementen in der Regel weitgehend festgelegt. Bei einem modularen Synthesizer nimmt der Nutzer die Verbindungen zwischen den Modulen selbst vor und entscheidet unabhängig der eigentlichen Bestimmung darüber, in welcher der eben aufgeführten Gruppe das Modul bei einer Klangeinstellung eingesetzt wird. In dem Beispiel oben gibt es drei aufgenommene Spuren. Als Klangquellen kommt zum einen der Gate-Ausgang eines Step-Sequenzers, zum anderen der Ausgang eines LFOs und als letztes der Swarm Oscillator RT-311 als Klangquellen zum Einsatz. Alle drei Spuren gehen über das RT-451 Multimode Filter in das EFFEXX RT-1701 Effekt Modul.

 

EFFEXX RT-1701 Multi FX Processor

The daily Schaaf 8: First experiments with the EFFEXX Multi FX engine

This is the first demo I created with the current beta version of the EFFEXX effect module. I am feeding a simple drum groove from the Spectralis into the EFFEXX module and destroy the sound of it. We hope that gives a first impression about the sonic capabilities of the new module. The EFFEXX module runs as a delay, reverb and filter on the drumgroove. You can listen to extreme feedback settings, serial configuration of delay, reverb and filter and a lot of realtime tweaking.

Heute habe ich eine erste Demo mit der gegenwärtigen Betaversion des EFFEXX Multieffekt-Modul produziert. Die Version ist noch recht abgespeckt – aber die neue Engine läuft nun und bis zur Superbooth 2017 wird es noch viele Änderungen und Ergänzungen geben. Ein einfacher Drumgroove wird in dieser Audiodemo mit dem Eurorack Modul zerstört. Man hört Delays mit extremen Feedback-Einstellungen, Hall und das Filter in Lowpass Betrieb.

 

Sound fart of the day 4: Fixed Filterbank vs. Noise and VCO

united-kingdom-flag-iconThe Spectralis 2 is the sound source and the strymon timeline the delay processor. I created a step sequencer pattern that controls the volumes of the fixed filterbank bandpass filters and fed noise and a single oscillator into the filterbank.

germany_textureDer Spectralis 2 dient als Soundquelle und das Strymon timeline Delay als Effektprozessor. Man hört wie sich die Lautstärkemodulation der einzelnen Filterbänder auf Rauschen und einen Oszillator auswirken.